Hebekissen

Mit Luft schwerste Lasten anheben

Wo kein Platz für einen Bagger, einen Kran oder einen Hebelarm ist kommen sie zum Einsatz. Das Technische Hilfswerk hält in den Ortverbänden verschiedene Größen von Hebekissen vor. Auch im Emder Ortsverband sind in der 1. und 2. Bergungsgruppe welche zu finden. 

Das Hebekissen funktioniert im Prinzip wie ein Luftballon: Im ungefüllten Zustand ist es nur wenige Zentimeter dick und sehr handlich. Es kann leicht unter Lasten wie beispielsweise Trümmer geschoben werden. Anschließend wird das Kissen aus reißfesten Kunstfasern und Gummiummantelung mit Druckluft langsam aufgepumpt. Während des Aufpumpens müssen die THW-Einsatzkräfte die Last permanent sichern, um zu verhindern, dass sie seitlich wegrutscht.

Ein Hebekissen ist aus reißfesten Kunstfasern gefertigt und passt sich sowohl den Konturen des Untergrundes als auch der Last an. Eine Beschichtung aus synthetischem Kautschuk schützt es vor einer Beschädigung durch Öle und Säuren, die an Unfallstellen auslaufen können. Wird ein Hebekissen im Einsatz doch beschädigt, können Risse bis zu vier Zentimetern, wie bei einem Fahrradschlauch, mit einem Flicken repariert werden.

Wir haben folgende Arten im Ortverband:

2x 130t

2x 80t

4x 20t

4x 30t

Diese sind sofort Einsatzbereit und sind bis auf die großen 80t und 130t jederzeit auf dem Fahrzeug verladen. Die großen Hebekissen sind zum Beispiel in der Lage eine entgleiste Bahn, zurück auf das Gleis zu stellen.