11.12.2018

Emotionaler Abend für die Helfer

Einen sehr emotionalen Abend hatten die Helfer des OV’s am vergangenen Freitag. So einen Jahresabschluss gab es noch nie. Denn: Wie im Sommer des Jahres bereits angekündigt, tritt Ortsbeauftragte Elke Heppner aufgrund von gesundheitlichen Problemen von ihrem Amt zurück.

Jedoch bleibt sie „der blauen Fraktion“ treu und wechselt in den Ortsverband Leer, wo sie sich der Fachgruppe Wassergefahren anschließt. Es liefen an diesem Abend so einige Tränen, und des Öfteren versagte auch die Stimme.

Zum Festakt wurden viele Vertreter der verschiedenen Organisationen, der Politik, sowie die Ortsbeauftragten aus den anderen Ortsverbänden in den Regionalbereichen Oldenburg und Lingen eingeladen. Unter anderem Bürgermeisterin Doris Kruse für die Stadt Emden, Johann Saathoff (SPD-MdB), der ehemalige Bürgermeister der Stadt Emden und 1. Deichrichter und Vertreter des Wasserverbandes Alwin Brinkmann.

Doch betonten auch die geladenen Gäste in ihren Reden, dass Elke Heppner viel für den Ortsverband getan hat und auch der Öffentlichkeit sympathisch und engagiert war. Sie hat neuen Wind in den Ortsverband gebracht, nachdem sie 2014 den Posten der Ortsbeauftragten nach dem plötzlichen Tod von Thomas Tjaden übernommen hat, so Brinkmann.

Jedoch hatte der Abend auch seine positiven Seiten. Es wurde zusammen mit vielen Helfern auf das vergangene Jahr zurückgeschaut und auch verschiedene Ehrungen vorgenommen. So wurde Kevin Schneidemesser (1100 Dienststunden) für seine ehrenamtlichen Dienste das Helferabzeichen in Gold verliehen. Ebenfalls wurde dem Gruppenführer Christof Splisteser für sein Engagement für den OV Emden, das Helferabzeichen in Gold verliehen.

Wie jedes Jahr, wurde auch diesmal der Helfer und der Junghelfer des Jahres gekürt. So erhielt der Kraftfahrer der 2. Bergungsgruppe Thorsten Stache bereits am vergangenen Dienstag den „Goldenen Helm“ für den Helfer des Jahres. Als Junghelfer des Jahres ging Tim Lübben hervor. Die Ehrungen wurden durch unsere Ortsbeauftragte sowie der Landesbeauftragten des Landesverbands HBNI Sabine Lackner vergeben.

Wie bereits seit mehreren Jahren war auch die marode Unterkunft ein großes Thema. Bereits zum zweiten Mal musste der Festakt in eine andere Räumlichkeit verlegt werden. Alle Redner waren sich einig: „So geht das nicht weiter! Es muss etwas passieren und zwar schnell und unbürokratisch“. Frau Lackner bot weiterhin ihre Unterstützung an, wenn es in den nächsten Jahren um das Behörden Chaos geht.

An dieser Stelle möchte sich Elli Heppner noch einmal bei allen Helfern, Ortsverbänden, Behörden, Firmen und Institutionen für das ihr entgegenbrachte Vertrauen und für die gute Zusammenarbeit bedanken.

Auch die Helfer des OV Emden danken dir für die vergangenen 4,5 Jahre, in denen du viel durchmachen musstest, immer hinter deinen Helfern gestanden hast und wie du selbst sagtest: „Bereits in den Träumen beim Technischen Hilfswerk warst“.   Wir wünschen dir weiterhin viel Erfolg und alles Gute für deinen weiteren Lebensweg.

 

JS


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